Online, aber sicher!

Veranstaltung für Eltern mit Kindern von 3 bis 9 Jahren

Digitale Angebote einschätzen können und Kindern eine sichere Nutzung ermöglichen.

Machen Sie sich auch oft Gedanken darüber, wie sie Ihr Kind sicher durch die Onlinewelt begleiten können? Als Papa von zwei Töchtern kann ich das gut nachvollziehen. In meiner Veranstaltung zeige ich konkrete Beispiele, Regeln und Checklisten, mit denen unsere Kinder digitale Angebote sicher und massvoll nutzen kann. Ich zeige auch, welche Einstellungen und Apps hilfreich sind, um unsere Kinder bestmöglich zu schützen. Es bleibt auch genügend Zeit für Fragen und Austausch untereinander.

Online Angebote für Kinder als Ergänzung zum Buch

Wenn es um Wissen und Erlernen neuer Fähigkeiten und Konzepte geht, dann stellen digitale Angebote wie Lern-Apps, Online-Kurse und interaktive Tools eine spannende und motivierende Bereicherung dar. Mit Suchmaschinen und Wissensplattformen können wir heute sofort unsere Neugier befriedigen und wichtige Fragen beantworten. Eine schier endlose Fülle an Video-Anleitungen und Antworten bietet uns Unterstützung bei Projekten, und das scheinbar kostenlos.

Versteckte Kosten: Verführung unserer Kinder zur Nutzung und Beeinflussung zum Kaufen

Den Preis dafür zahlen wir mit Werbe-Einblendungen und dem Einfluss, den stark konkurrierende Unternehmen auf uns und unsere Kinder ausüben. Besonders bei Online Games und Apps, aber auch bei Youtube und Google versuchen Unternehmen, unsere Kinder dazu zu bewegen, ihre Produkte häufiger und länger als empfohlen zu nutzen und ihre Einnahmen durch ungeeignete Werbung und versteckte Kaufangebote zu steigern. Dafür verwenden sie oft Tricks, die unfair und manchmal sogar betrügerisch sind. Zudem können unsere Kinder fast überall ungewollt auf problematische Inhalte treffen, die für sie noch nicht einzuordnen sind.

Unsere Kinder können sich schlechter wehren als wir

Wir Erwachsene haben uns daran gewöhnt und wissen meist, wie wir damit umgehen können. Unsere Kinder kennen diese Strategien noch nicht, können sich weniger gut distanzieren und wehren. Wenn unsere Kinder also Filme sehen, Games oder YouTube nutzen, brauchen sie unsere Unterstützung.

Medienkompetenz ist anstrengend

Aus diesen Gründen müssen wir Eltern die Wünsche unserer Kinder jedesmal prüfen und entscheiden, ob sie sicher sind. Manchmal möchten wir aber einfach „Nein“ sagen, weil uns die Inhalte nicht gefallen oder wir sie kritisch sehen. Oder wir haben keine Lust, uns mit Geräten und Apps zu beschäftigen, weil es uns nervt und stresst. Wir möchten aber trotzdem wissen und erklären können, was hinter den Angeboten steckt und Alternativen kennenlernen. Denn auch unsere Kinder sollen lernen, mit den Verlockungen und Ablenkungen der digitalen Welt gut umzugehen.

Wissen, wo wir geprüfte Inhalte finden, wie wir Geräte sichern können, wie wir Angebote schnell einschätzen können

Als einfachen Einstieg in das Thema habe ich eine kompakte Veranstaltung entwickelt, indem ich anhand von Beispielen die Merkmale aufzeige, mit denen wir Angebote schnell einschätzen können, wo wir geprüfte Inhalte finden können und wie wir unseren Kindern sichere, digitale Räume erstellen, in denen sie ihre Neugier und Kreativität leben können.

Ziel: Grundlagen für die sichere Nutzung von Online Angeboten

Ziel meiner Veranstaltung ist es, ihnen zu helfen, die Möglichkeiten und Gefahren von YouTube, Netflix, Spielen und Apps zu verstehen, die unsere Kinder nutzen.

Verstehen der Absichten:

Ich erkläre anhand von Beispielen, wie Unternehmen Werbung für sich machen und welche Tricks sie benutzen, um die Nutzungsdauer der Kinder zu erhöhen und sie dazu zu verführen, Zusatzkäufe zu tätigen.

Bewertung von Angeboten:

Sie lernen, wie sie digitale Angebote für ihre Kinder einschätzen und bewerten können. Ich zeige auch, wo sie im Internet sichere und geprüfte Inhalte und Apps finden.

Wichtige Vereinbarungen:

Während der Veranstaltung gebe ich Tipps zu wichtigen Regeln und Vereinbarungen, die Eltern mit ihren Kindern treffen sollten.

Schutzeinstellungen und Apps:

Ich zeige, wie leicht auch ungewollt problematische Inhalte aufgerufen werden können, wenn wir diese nicht sperren. Ich erläutere die Schutzeinstellungen und Kinderschutz-Apps in Geräten, sowie die Vor- und Nachteile von Smartphone, Tablet, Spielekonsole und Computer in Bezug auf die Sicherheit für Ihre Kinder.

Themen:
  • Google, YouTube, Games, Filme und Serien
  • Verschiedene digitale Geräte: Smartphone, Tablet, Spielekonsole und Desktop-Computer
  • Soziale Netzwerke wie Instagram und TikTok
  • Messenger wie WhatsApp

Der Austausch unter uns ist oft noch wertvoller als trockenes Wissen. Daher bleibt genügend Zeit für Fragen und Diskussionen.

Olaf Egner

Als Vater von zwei Töchtern und Gestalter von Online Apps und Webseiten mit über 20 Jahren beruflicher Erfahrung wünsche ich mir, dass Technologie-Unternehmen mehr Verantwortung für die Auswirkungen ihrer Entscheidungen übernehmen. Vor 6 Jahren habe ich meinen Beruf als UX Designer (an Menschen ausgerichtete Gestaltung digitaler Erlebnisse) mehr oder weniger an den Nagel gehängt, stelle seither mit Maschinen und Händen Keramik her und beschäftige mich dabei mit ethischen Aufgaben und Fragen der Gerechtigkeit, die durch die zunehmende Digitalisierung unserer Lebenswelt gestellt werden.

Kursdaten + Anmeldung

Dauer und Kosten: ca. 2h, CHF 35.- pro Eltern
Ort: Haus Olé, Spisergasse 12, 9000 St.Gallen

Sie können unter folgenden Terminen wählen:

17. September 2024, 9-11 Uhr
24. September 2024, 15-17 Uhr
26. September 2024, 19-21 Uhr

Bitte teilen Sie mir ihren Wunschtermin mit. Die Veranstaltung findet nur bei ausreichend Teilnehmerinnen statt.

Anmeldung

olaf@egner.ch
+41 71 801 94 14

 

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